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Die 70er Jahre
Die
70er begannen mit der
Hippierevolution, die zwar schon im Sommer 1969 ihren
Höhepunkt hatte, doch
erst Anfang der 70er zog die Mode der breiten Masse mit: Neben dem
Minirock gab
es lange Maxiröcke, bestickte Lammfellmäntel, viel
indischen Schmuck und weite
Wallekleider. Bald wurde dieser wilde Look abgelöst von
romantischeren Kleidern
mit Biesen und Rüschen, mal Mini, mal Maxi – alles
ging. Im Laufe des
Jahrzehnts wurde die Kleidung enger, Blusen, Pullunder, Kleider
– alles lag
eng am Körper an. Neben der Hippiemode entwickelte sich der
futuristische Look
der 60er weiter zu bunten Schlaghosenanzügen und noch bunteren
Kleidchen.
Typische Siebziger Farben waren Gelb, Orange, Rot kombiniert mit Braun
und
Beige. Lindgrün, Hellblau waren beliebt als Lidschattenfarben.
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Auf
Plateausohlen und Maxistiefeln stacksten Modejünger in
Pizzerien und serbische
Lokale, die Gastrotrends der 70er.
1976
erschien
mit den Sex Pistols der Punk auf der Bildfläche, 1978 begann
mit dem Studio 54
in New York die Hochzeit der Discomode: Diese beiden Einflüsse
verwandelten die
Mode der 70er zu dem wilden Mix, der seit den 80ern das Bild dominiert,
Disco
brachte engen Satin und Pailletten ins Straßenbild.
Auch
die
Männer mochten es eng in den Siebzigern, enge Jacken mit
langen Kragen, engste
Hemden, Pullunder und T-Shirts, lange, volle Haare und Koteletten bis
ans Kinn,
zeitweilig war auch der Schnurrbart hipp. Ernstere Gemüter
trugen im „deutschen
Herbst“ Rollkragen und Parka und diskutierten über
die Bedrohung der RAF.
Jeans waren oben ultraeng und verbreiterten sich zur Schlaghose.
Krawatten waren
überbreit und extrem gemustert.
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