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Die 80er Jahre
Die Enge der 70er Jahre Mode wurde in den 80ern von einer
geradezu überdimensionierten Weite abgelöst: Überbreite Schultern,
Pluderhosen, Tulpenröcke, Karottenjeans bestimmten die Silhuette des
„Jahrzehnts des schlechten Geschmacks“. Oder Überüberweite Pullover über
engen Leggins. Die Schuhe (gerne Stiefeletten) waren spitz und hoch. Die Haare
wurden toupiert in wilde Frisuren, das Makeup war bunt und flächendeckend.
Augenlider schillerten bis zur Schläfe in allen Blautönen die Lippen glänzten
knallrot.
Die Farben der Mode waren entweder Schwarz und Weiß oder
Neonfarbig grell. Punk verschmolz mit der Mode zum „New Wave“ Stil –
Nieten, riesengroße Plastikohrringe, U-Boot-Ausschnitte, kunstvoll zerrissene
Jeans und waren die Reminsenzen an
den Punk.
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Man zog mehrere Lagen in verschiedenen Längen übereinander –
Lagenmode aus Japan war hipp.
Die 80er brachten das erste Moderevival – die 50er kehrten zurück:
es gab wieder Petticoats, Pastelfarben, Strickjäckchen, kleine Halstücher und
Punktemuster: diesmal waren die Punkte jedoch riesig.
Die Männer trugen zum 50er Revival die überweiten „Zootsuits“
der späten 40er Jahre oder enge, ein wenig zu kurze schwarze Anzüge und
Porkpie-Hütchen. Alles ging: der Rockstil mit Motorradlederjacken, lange
Dauerwellen (auch im Vokuhila-Stil), neonbunte Hemden mit tiefen Ausschnitten.
Der Miami Vice-Stil: pastellfarbene T-Shirts unter dem Anzug (gerne mit
Krampelärmeln).
Jacken trug man im allgemeinen mit extrem verbreiterten Schultern, entweder
spencerkurz oder lang, zweireihig geknöpft.
zu überweiten Hosen, beliebt waren „elho“ Windjacken in neonfarben
zu extrem gebleichten „moonwashed“- Jeans und Crinkle-Shirts.
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